wir vier

wir vier

Wir vier. Roman. 190 Seiten. Dumont Verlag, Köln 2010

Im Sog eines Familiendramas

Lothar war Pilot – bevor es geschah. Seine Frau Ruth war Stewardess, nun hilft sie in der Telefonseelsorge. Ihr Sohn Merten glaubt als Einziger zu wissen, warum sein Bruder ermordet wurde. Andreas Schäfer erzählt luzide und souverän die Geschichte eines Traumas und seiner Folgen. Sie lässt den Leser nicht mehr los.

Stimmen

  • "Behutsam nähert sich Andreas Schäfer dem Thema Familientrauma. (...) Ohne künstliche Dramatik schildert er die Geschichte derer, die zum Weitermachen verdammt, aber dafür nicht gewappnet sind."
    DER SPIEGEL
  • "´Wir vier´ erzählt von Familiendynamik, von untergründig schwelenden Konflikten, von schicksalhaften Bindungen (das Buch verblüfft durch eine schier nicht mehr auszuhaltende Intensität - eine Intensität, die ganz aus der Zurücknahme, der Zügelung sprachlicher Mittel entsteht sowie aus dem Geizen mit aller Fülle. Sparsam schraffiert kommt dieses schmale sprachliche Kunstwerk daher (...) Eine wahre Rarität angesichts der plakativen Prosa dieses Frühjahrs."
    Tilman Krause, LITERARISCHE WELT
  • "Exzellenter Roman - ein Buch das einem nachgeht."
    RBB Stilbruch
  • „Auf der glatten Oberfläche einer elegant gespannten Sprache erzeugt er einen Unterton von Bedrohung, indem er beides zusammenfügt: die grausame Stille nach einer Katastrophe und den Nachhall verlorenen Glücks. (…) Präzise und dennoch einfühlsam inszeniert Andreas Schäfer ein Ballett der Verfehlungen.“
    Meike Fessmann, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
  • "Geschickt lässt Schäfer uns Stationen der Katastrophe anschauen (...) und langsam begreift der Leser die schicksalhafte Dimension dieser Geschichte."
    FRANKFURTER RUNDSCHAU
  • "Unglaublich feinfühlig erzählt."
    BUCHMARKT